Das kleine Haus hinterm Deich: Neuengamme

Sechs Autominuten vom kleinen Haus hinterm Deich gab es ein Konzentrationslager. Das KL oder KZ Neuengamme - je nachdem, wie geschichtskliterisch man unterwegs sein möchte. Neuengamme war das größte Konzentrationslager in Nordwestdeutschland, in das homosexuelle Hamburger, Zeugen Jehovas und Menschen jüdischen Glaubens aus der Region gebracht wurden, um sich selbst durch Arbeit für den deutschen … Das kleine Haus hinterm Deich: Neuengamme weiterlesen

Das kleine Haus hinterm Deich: Die Sache mit dem Graben

Die Grabenschau ist überstanden. So denke ich zumindest. Am vorvergangenen Samstag bin ich dem Schilf zu Leibe gerückt. Die Bastion ist mit Hilfe des Einsatzes von schwerem Gerät endlich gefallen. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge betrachte ich seitdem den nun sichtbaren Wasserlauf an der Grundstücksgrenze und die beeindruckenden Berge aus Schilf, Schlick und … Das kleine Haus hinterm Deich: Die Sache mit dem Graben weiterlesen

Das kleine Haus hinterm Deich: Einsamkeit und Elegien

Am kommenden Wochenende ist in Kirchwerder Grabenschau. Der Graben an der Grundstücksgrenze muss mindestens 15 Zentimeter tief - sprich schlammfrei - und 15 Zentimeter breit - sprich am Rand ordentlich gemäht - sein. Diese Norm soll das Abfließen des Wassers aus den Marschgebieten erst quer zur Elbe und dann in Richtung des Südlichen Kirchwerder Sammelgrabens … Das kleine Haus hinterm Deich: Einsamkeit und Elegien weiterlesen

Das kleine Haus hinterm Deich: Katzen und Katzachresen

Letzte Woche sind Loki und Bjørk bei uns eingezogen. Selbstverständlich hießen sie zum Zeitpunkt des Einzugs noch nicht so. Loki und Bjørk sind Bauernhofkatzen. Sie hießen Schwarze Katze und Dreifarbige Katze, bevor sie von Eva-Lotte und mir mit grundsoliden Wikingernamen bedacht wurden. Loki und Bjørk sind in Winsen an Luhe geboren. Das ist auf der … Das kleine Haus hinterm Deich: Katzen und Katzachresen weiterlesen

Das kleine Haus hinterm Deich: Wind und Weite

"Herr deine Liebe ist wie Gras und Ufer, wie Wind und Weite und wie ein Zuhaus." (Hanno Herbst) Diese Zeilen durfte ich in meiner kurzen, aber dennoch leidlich erfolgreichen Karriere als Messdiener in der Militärpfarrei St. Ansgar in Wilhelmshaven des Öfteren singen. "Herr deine Liebe" von Ernst Hansen ist eines der besseren Kirchenlieder. Eines, das … Das kleine Haus hinterm Deich: Wind und Weite weiterlesen

Das kleine Haus hinterm Deich: Handwerk und Hauswinkelspinnen

Hier in den Vier- und Marschlanden hat das Handwerk noch den Stellenwert, den es andernorts in Studentenstädten und Akademikermetropolen längst verloren hat. Ehrliche Arbeit hat hier noch goldenen Boden. Das Gemachte definiert das Gesagte und nicht andersherum. Am Freitag kam, nach telefonischer Erinnerung am Donnerstagnachmittag, tatsächlich der Klempner vorbei. Um 10 Uhr. Pünktlich. Wie verabredet. … Das kleine Haus hinterm Deich: Handwerk und Hauswinkelspinnen weiterlesen

Das kleine Haus hinterm Deich: Scheiße und Schalldämpfer

Als ich letzte Woche auf dem Ochsenwerder Landscheideweg aus der Innenstadt kommend Richtung Kleines Haus hinterm Deich unterwegs war, stand auf meiner Fahrspur ein Tanklastwagen. Mit eingeschalteter Warnblinkanlage. Ich zog sportiv an ihm vorbei und las in eben jener sportlichen Vorbeifahrt das Wort "Grubenentleerung" auf der Flanke des orangefarbenen Koloss. Hinter dem außer Kraft gesetzten … Das kleine Haus hinterm Deich: Scheiße und Schalldämpfer weiterlesen

Das kleine Haus hinterm Deich: Fertrauen und Fermentation

"Schade, dass du zum Winter herziehst, da sind die Freuden des Landlebens nicht so offensichtlich. Im Sommer wissen wir alle, warum wir hier leben. Im Winter ist es oft hart." Anja heißt meine Nachbarin, deren Garten hinter dem alten Schuppen beginnt. Annegret die, deren Yorkshire Terrier mich jenseits des Zaunes jeden Morgen fröhlich bellend auf … Das kleine Haus hinterm Deich: Fertrauen und Fermentation weiterlesen

Short Cuts: Mosambik (Söldner #2), 2003

Sein Kopf ist schwer und der Pelz auf seiner Zunge schmeckt nach Erbrochenem. Eigentlich sollte der Söldner tot sein, sollte mit einem Loch im Schädel im Busch liegen. Eigentlich sollten sie ihm jetzt das Gold aus dem Gebiss brechen und seinen Körper aufschneiden, damit die Schakale ihn bald wittern. Eigentlich. Eigentlich sollte er froh sein. … Short Cuts: Mosambik (Söldner #2), 2003 weiterlesen